Massagen

  • Was ist Massage?

    Massage ist wohl so alt wie die Menschheit. Immer schon versuchte man Krankheiten und Schmerzen durch Hand auflegen zu lindern. Bei Verkrampfungen oder Muskelschmerzen greifen wir alle instinktiv auf Techniken der Massage zurück. Lange bevor unser Kopf verstanden hat was geschehen ist, sind unsere Hände schon an der schmerzenden Stelle.

    Bei einer Massage wird das weiche Gewebe, das sind in erster Linie unsere Muskeln, aber auch das gesamte Bindegewebe, durch Streichen, Reiben, Kneten und Pressen in einen Zustand völliger Entspannung versetzt. Die Haut und das darunterliegende Gewebe werden besser durchblutet, was den Stoffwechsel günstig beeinflusst. Sämtliche Stoffwechselvorgänge im Organismus werden angeregt. Holländische Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass sich der Sauerstoff-Stoffwechsel nach einer Massage um mehr als 5o% erhöht. Alle Ausscheidungsvorgänge werden gesteigert, der Körper wird also besser von Abfallstoffen befreit. (Ein Grund, warum Massage bei jeder Diät eine wichtige Unterstützung darstellt.) Und natürlich werden Muskeln geschmeidiger, Gelenke beweglicher.

  • Muss ich mich auf eine Massage vorbereiten?

    Wenn sie zu einer Massage gehen sollten sie genügend Zeit einkalkulieren, denn auf einen gehetzten Körper haben Massagen einen geringeren Effekt. Es ist weiterhin ratsam vor der Massage den Körper mittels duschen oder waschen zu reinigen.

    Ansonsten haben die meisten Massagepraxen eigene Wäsche, wie Handtücher oder Vliestücher, Decken o.ä., die sie verwenden. Falls Sie wollen, können sie natürlich auch Ihre eigenen Badetücher zur Massage mitbringen.

  • Wie oft sollte man sich massieren lassen?

    Oft erkennen wir erst während einer Massage, wie verspannt unsere gesamte Muskulatur eigentlich ist und wie viel Energie durch diesen Spannungszustand geradezu vergeudet wird.

    Viele Menschen glauben, Massage sei ein Luxus, den man sich höchstens gönnt, wenn es therapeutisch dringend notwendig ist. Verspannungen und Muskelschmerzen werden als gewohnte Begleiterscheinungen des Lebens betrachtet. „Wir werden halt alle nicht jünger.“ „Damit muss man eben leben.“ – Muss man nicht! Erst wenn wir in unserer Arbeitskraft oder bei unseren Freizeitaktivitäten behindert sind, begeben wir uns in die Hände eines Masseurs. Massage sollte aber in erster Linie der Vorbeugung dienen und regelmäßig angewendet werden. Niemandem würde es einfallen nur einmal im Jahr für einige Male ein Fitnessstudio zu besuchen und dann zu erwarten dass das Resultat für die restlichen Wochen und Monate des Jahres ausreicht.

    In einer Zeit, in der Druck und Stress über lange Strecken unser Leben bestimmen, sollten Berührungstherapien zu einem festen Bestandteil unseres Lebens werden.

  • Wann sind Massagen zu empfehlen?

    • zum Entspannen
    • zur Schmerzlinderung
    • zur Durchblutungsförderung
    • zur Verbesserung der Beweglichkeit
    • zur Entstauung und zum Abschwellen
    • zum Anregen und Harmonisieren des Energieflusses
    • zur Anregung der Selbstheilungskräfte
    • zur Lockerung und Harmonisierung der Faszien

    *Übrigens:* Massagen vom Partner oder von Freunden sind zwar kurzzeitig angenehm, können aber bei intensiver, häufiger Anwendung aufgrund fehlender Ausbildung zu dauerhaften Schädigungen führen. Lassen Sie sich lieber professionell bei einem Fachinstitut in Ihrer Nähe verwöhnen!

  • Wann sollte ich mich nicht massieren lassen?

    Der häufigste Grund für ein Massageverbot ist eine Entzündung der Haut an der Körperpartie, die massiert werden soll. Meistens durch Sonnenbrand verursacht, aber auch Ekzeme und Hautausschläge können dafür verantwortlich sein. Sie sollten sich nicht massieren lassen bei folgenden Beschwerden:

    • Entzündungen der Haut und der Muskulatur
    • Entzündungen der Sehnen, der Gelenke und der Knochenhaut
    • Offene Wunden
    • Verletzungen ( Blutergüsse, Zerrungen, Muskelfaserrisse)
    • Erkrankungen der Venen ( Krampfadern )
    • Infektionskrankheiten ( Fieber )
    • Geschwülste ( Tumore )
    • Entzündungen des Lymphsystems
    • Sonnenbrand

    Sind Sie sich nicht sicher ob ein Massageverbot bei Ihnen angezeigt ist, dann fragen sie ihren Masseur oder ihre Masseurin. Bei z.B. Krampfadern an den Beinen kann ohne weiteres den Rücken massiert werden.

  • Was bewirkt Massage?

    Massage wird heutzutage weltweit von Masseuren, Physiotherapeuten und Ärzten praktiziert und ist daher eine sehr bekannte Behandlungsform. Das liegt unter anderem daran, dass Massage wissenschaftlich und medizinisch anerkannt ist und es keine Zweifel an ihrer Wirkung gibt. Über die heilenden Aspekte für die Psyche war sich die medizinische Fachwelt lange nicht einig, inzwischen gibt es aber zahlreiche Nachweise auch für psychische und sogar psychosoziale Wirkungen von Massagen – die maßgeblich durch die Wirkung des Hormons Oxytocin vermittelt sind.

    Massage wirkt auf den Körper: 

    • Durchblutungsfördernd und Stoffwechselanregend
    • Entspannend auf die Muskulatur und baut dadurch Stressfolgen ab
    • Regulierend auf den Blutdruck
    • Verbessert die Körperhaltung
    • Reduziert Schmerzen in der Muskulatur
    • Erleichtert Spannungskopfschmerzen und Augenbelastung
    • Fördert schnellere Heilung von verspannten Muskeln
    • Reduziert Muskelkrämpfe
    • Höhere Flexibilität der Gelenke
    • Fördert tieferes und leichteres Atmen
    • Verbessert Blutzirkulation und Zirkulation der Lymphflüssigkeit
    • Verbessert Probleme mit dem Bewegungsapparat

    Massage wirkt auf die Psyche: 

    • Vergrößert die innere Ruhe
    • Erhöht die mentale Wachsamkeit
    • Reduziert mentalen Stress
    • Fördert das ruhige Denken und die Kreativität
    • Fördert ein Gefühl von Wohlbefinden
  • Welche Effekte kann eine Massage haben?

    Ausgeglichen

    Permanenter Zeitdruck und Stress im Alltag können zu Unausgeglichenheit und Energieflussstörungen führen. Durch Stimulierung der Meridiane und wesentlicher Körperpunkte kann z.B. Akupunktmeridianmassage, Ayurveda, Shiatsu, Tuina An Mo zu mehr Energie und Harmonie im täglichen Leben verhelfen.

    Gestärkt

    Eine Behandlung der Reflexzonen am Fuß, eine Bindegewebsmassage oder Segmentmassage – mit ihrer reflektorischen Wirkung – mobilisiert und stärkt Selbstheilungskräfte.

    Entspannt

    Stress und Zeitdruck führen oft zu innerer Anspannung oder Belastung des Muskeltonus. Durch z.B. die klassische Massage wird die Durchblutung des Gewebes angeregt, Schlackenstoffe abtransportiert und die Muskulatur gelockert.

    Erleichtert

    Mit sanften und druckarmen Bewegungen wird der Lymphabfluss gefördert und dadurch Schwellungen reduziert. Durch diese Methode erleben Sie ein Gefühl von Leichtigkeit. Zu Heilzwecken wird die Lymphdrainage nach Überweisung eines Arztes vom Heilmasseur durchgeführt. Kompressionsbandagen und -strümpfe und Bewegungsempfehlungen unterstützen zusätzlich die Gesamtwirkung.

  • Massagearten – die am häufigsten in der Praxis verwendeten

    Klassische Massage: Die klassische Massage ist die bekannteste und verbreitetste Massagetechnik. Durch die einzelnen Griffe, wie Reiben, Kneten oder Streichen, erreicht man eine allgemeine Steigerung des Wohlbefindens sowie ein Lösen von Verspannungen. Die klassische Massage bewirkt eine erhebliche Steigerung der Durchblutung in den massierten Gewebebereichen (Muskulatur, Bindegewebe, Haut). Diese erhöhte Durchblutung wirkt sich auf den Stoffwechsel im gesamten Körper aus und trägt zur besseren Entspannung des Körpers und auch des Geistes bei. Besonders zu empfehlen ist die klassische Massage nach einem anstrengenden, aktiven Tag. Wärmeanwendungen vor der Massage unterstützen das Massageergebnis positiv.

    Akupunkt-Massage: Die Akupunkt-Massage nach Penzel ist eine Behandlungstechnik, die im Gegensatz zur Akupunktur ohne Nadeln und damit ohne Verletzung der Haut auskommt. Über die Meridiane, den Energiebahnen unseres Körpers, wird Energie zum Fließen gebracht und Blockaden gelöst. Dabei streicht der Therapeut mit einem Metallstäbchen entlang dem festgelegten Verlauf der Akupunkturmeridiane. Die Akupunkt-Massage ist eine Behandlungsform die Vorrangig bei akuten Beschwerden angewendet wird und wurde von Willy Penzel, einem deutschen Masseur, entwickelt.

    Fußreflexzonenmassage: Am Fuß befinden sich zu jedem Organ des Körpers Nervenendpunkte sogenannte Reflexzonen. Diese werden bei der Massage mittels Fingerdruck bearbeitet. Der dabei entstehende Reiz wird auf reflektorischem Weg weitergeleitet und verbessert die Durchblutung der Organe bzw. des gesamten Körpers. Die Fußreflexzonenmassage ist empfehlenswert bei Darmträgheit, Reizblase, häufigen Kopfschmerzen und Schmerzen im Bewegungsapparat. Erfolgreich werden diese Massagen auch im Wellnessbereich zum Stressabbau und zur Steigerung des Wohlbefindens eigesetzt.

    Manuelle Lymphdrainage: Die manuelle Lymphdrainage ist eine Therapieform welche auf die Lymphflüssigkeit ableitend wirkt. Dabei wird  Gewebeflüssigkeit über die Lymphgefäße manuell abgeleitet. Die Lymphgefäße sorgen für den Abtransport von Bakterien, abgestorbenen Zellen, Giften, Eiweiß, Viren und Fremdpartikeln. Das Prinzip der manuellen Lymphdrainage beruht, im Gegensatz zu der herkömmlichen klassischen Massage auf einer bestimmten Grifftechnik, die aus rhythmisch-kreisend-pumpenden Griffen, bei fein dosiertem Druck, besteht. Es wird dabei keine Mehrdurchblutung erzeugt. Eingesetzt wird die Lymphdrainage als Ödem- und Entstauungstherapie geschwollener Körperregionen, z.B. nach Verletzungen des Bewegungsapparates zum Abbau von Schwellungen oder nach Operationen zur schnelleren Regeneration.

  • Was sind die beliebtesten Massagen in Österreich?

    Klassische Teilkörper- und Ganzkörpermassagen sind unter den Österreichern eindeutig am beliebtesten (38 Prozent). Aber auch Massagen mit Konzentration auf Beschwerdepunkte werden stark nachgefragt (34 Prozent). Das zeigt eine vom Market Institut durchgeführte Studie, deren Ergebnisse repräsentativ für Österreich sind. Auch Fußreflexzonen-Massagen (15 Prozent) und Lymphdrainagen (10 Prozent) werden häufig genannt. Exotische Massagetechniken wie Thai, Hot Stone oder Lomi Lomi schneiden bei der österreichischen Bevölkerung deutlich schlechter ab.

    Die Studie wurde vom Market Institut im Auftrag der Wirtschaftskammer NÖ, Landesinnung Fußpflege, Kosmetik, Massage durchgeführt; Februar 2015; n=563 Online Interviews, repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 15 Jahren.

  • Wie finde ich das richtige Massage-Studio?

    Ob gewerbliche Masseure, die gesunde Menschen behandeln, oder Heilmasseure, die nach Verordnung eines Arztes am kranken Körper arbeiten – die Profis der Fachinstitute verfügen im Rahmen einer umfangreichen Ausbildung über exzellentes fachliches Knowhow. Und die österreichischen Fachinstitute bieten dafür unterschiedlichste Massagetechniken an, um so die richtige Balance zwischen Entspannung und Energie zu finden.

    Am Beginn des persönlichen Kontakts zum Kunden steht eine Beratung, die individuelle Bedürfnisse und Wünsche berücksichtigt. Dabei bleibt ausreichend Zeit für die eigentliche Behandlung und eine wohltuende Entspannung. Bei den Massagetechniken mögen es die Österreicher am liebsten klassisch. Beim Grund für den Gang zum Masseur kommt Schmerzlinderung klar vor Schmerzprävention.

  • Werden Massagen von meiner Krankenkasse übernommen?

    Viele Sozialversicherungen haben den präventiven Wert von Massagen bereits erkannt und übernehmen auch vielfach die Kosten dafür – die SVA zum Beispiel im Rahmen des „SVA Gesundheitshunderters Körperarbeit und Entspannung“. Ihren qualifizierten (Heil-)Masseur in Ihrer Nähe & weiterführende Informationen finden Sie auf www.fkm.at.

  • Was ist eine Lymphdrainage?

    Die manuelle Lymphdrainage ist eine Therapieform welche auf die Lymphflüssigkeit ableitend wirkt. Dabei wird Gewebeflüssigkeit über die Lymphgefäße manuell abgeleitet. Die Lymphgefäße sorgen für den Abtransport von Bakterien, abgestorbenen Zellen, Giften, Eiweiß, Viren und Fremdpartikeln. Das Prinzip der manuellen Lymphdrainage beruht, im Gegensatz zu der herkömmlichen klassischen Massage auf einer bestimmten Grifftechnik, die aus rhythmisch-kreisend-pumpenden Griffen, bei fein dosiertem Druck, besteht. Es wird dabei keine Mehrdurchblutung erzeugt. Eingesetzt wird die Lymphdrainage als Ödem- und Entstauungstherapie geschwollener Körperregionen, z.B. nach Verletzungen des Bewegungsapparates zum Abbau von Schwellungen oder nach Operationen zur schnelleren Regeneration.

  • Der Masseur-Beruf

    In Österreich gibt es zwei Arten von Masseurberufen. Der Heilmasseur bzw. Heilmasseurin und den gewerblichen Masseur bzw. Masseurin. Der Unterschied besteht darin, dass der Heilmasseur ausschließlich auf ärztliche Anordnung Heilbehandlungen ausführt. Der gewerbliche Masseur hingegen ausschließlich an gesunden Personen tätig werden darf. In den meisten Fällen haben die Masseure beide Bewilligungen.

    Der Masseur-Beruf ist in Österreich gesetzlich gebunden, das heißt man muss eine spezielle Ausbildung mit Abschlussprüfung absolvieren. Dies sichert den Schutz für Leib und Leben des Kunden ab. Eine Qualitätssicherung erfolgt über eine verpflichtete Weiterbildung welche der Dokumentationspflicht unterliegt.

Shiatsu

  • Shiatsu – mehr als Massage

    Im Mittelpunkt von Shiatsu steht die Ganzheitlichkeit von Körper, Geist und Seele – denn die traditionelle asiatische Behandlung geht davon aus, dass sich Seele, Geist und Körper gegenseitig beeinflussen.

    Zentrales Element im Shiatsu ist das Hara, das die Körpermitte und das Zentrum der Gesundheit des Menschen darstellt.

    Das Hara ist der Ursprung von Energiebahnen, die den menschlichen Körper analog zu den Lymph- und Blutbahnen durchziehen.

    Das Hara und die Energiebahnen werden für die Behandlung mit Shiatsu als entscheidend für die Gesundheit des Menschen angesehen: nur wenn das Hara gesund ist und die Energiebahnen frei von Blockaden sind, ist der Mensch gesund und seine Selbstheilungskräfte aktiv.

  • Was gehört zu einer Shiatsu-Behandlung?

    Das heutige Shiatsu verbindet verschiedene Behandlungsmethoden miteinander, die teilweise auch aus anderen Gesundheitslehren bekannt sind.

    Zentrales Prinzip und namensgebend für Shiatsu als Heilmethode (shi bedeutet so viel wie Finger, atsu Druck) ist dabei die Berührung der Energiebahnen des Klienten mit lehnendem, einfühlsamen Druck, unter anderem mit den Fingerspitzen, Handballen, Ellenbogen, Knien und Füßen.

    Durch diese Berührungen werden blockierte Energiebahnen nicht manipuliert, sondern dazu angeregt, sich selbst auszugleichen, sodass die Energie wieder frei durch den Körper fließen kann.

    Neben der Behandlung mit sanftem Druck finden auch Dehnungen, Rotationen, Schaukeln und Wärmebehandlungen im Shiatsu Anwendung.

    Der größte Unterschied zur „klassischen“ Massage besteht vor allem darin, dass Shiatsu vorwiegend  die Schwerkraft des Behandlers nutzt. Muskelkraft wird nicht angewandt.

  • Die Einsatzmöglichkeiten

    Shiatsu kann sowohl zur allgemeinen Gesundheitsvorsorge eingesetzt werden als auch zur Steigerung des Wohlbefindens.

    Dabei kommt auch die Aktivierung der Selbstheilung als Grundidee des Shiatsu zum Tragen, durch die das körperliche Befinden verbessert und stabilisiert werden soll.

    Shiatsu kann daher als Ergänzung zu klassischen Behandlungsmethoden und in der präventiven Gesundheitsvorsorge genutzt werden.

    Trotz der Anerkennung von Shiatsu als Heilmethode und der Förderung von Shiatsu durch private Krankenkassen sollte Shiatsu jedoch insbesondere bei Rückenproblemen und Haltungsbeschwerden nicht den Gang zum Arzt ersetzen, sondern die zur Verfügung stehenden Behandlungsmethoden lediglich um eine weitere Option ergänzen.

  • Weitere Shiatsu-Methoden

    Neben dem reinen Shiatsu gibt es noch an Shiatsu angelehnte Methoden, die für spezielle Bedürfnisse weiterentwickelt und optimiert wurden.

    ShinTai setzt sich beispielsweise neben Shiatsu auch aus craniosacralen und osteopathischen Elementen zusammen. Durch die Einfachheit und Klarheit der angewandten Methoden ist es eine Variante, die sich sehr stark an der ursprünglichen Shiatsu-Lehre orientiert.

    Eine noch tiefere Entspannung als beim klassischen Shiatsu kann beim Wasser-Shiatsu oder auch Watsu erreicht werden. Dabei wird die Behandlung mit den Shiatsu-typischen sanften Bewegungen im Wasser statt wie sonst üblich auf einer Shiatsu-Matte durchgeführt. Durch die Auftriebskräfte und die angenehme Wärme des Wassers von ca. 35°C können die therapeutischen Bewegungen noch intensiver und dabei gleichzeitig schonender angewandt werden.

  • Warum sollte ich mich mit Shiatsu behandeln lassen?

    Bei Shiatsu steht immer der Mensch im Mittelpunkt. Da Shiatsu nicht nur die körperlichen, sondern auch spirituelle, mentale und emotionale Bedürfnisse des Patienten berücksichtigt, kann die Behandlung so das Wohlbefinden ganzheitlich steigern.

    Darum nehmen sich Shiatsu-Praktiker besonders viel Zeit, um die Bedürfnisse jedes Kunden wahrnehmen zu können und die Behandlung auf diesen vier Ebenen individuell anzupassen.

    Denn Aufmerksamkeit und Zuwendung sind Grundlagen der Shiatsu-Behandlung und Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung. Daher sind auch die Shiatsu-Studios so eingerichtet, dass bei ausreichend Zeit und Raum in gelassener Atmosphäre eine Tiefenentspannung beim Klienten entstehen kann.

    Individuelle Behandlungen mit achtsamen Berührungen in einem entspannenden Umfeld sind das Versprechen an den Klienten, die Selbstheilungskräfte zu reaktivieren und das Wohlbefinden zu steigern.

  • Wobei kann Shiatsu helfen?

    Die Wirkung von Shiatsu wurde zuletzt 2005 durch eine in Österreich, Spanien und Großbritannien durchgeführte Studie umfangreich untersucht und analysiert.

    Als kurzfristige Wirkungen konnten in der Studie unter anderem energetisierende, ausgleichende und lösende Effekte und Empfindungen bei den Klienten festgestellt werden.

    Langfristig kann Shiatsu zudem erfolgreich eingesetzt werden, um Stress, Haltungsbeschwerden und Rückenprobleme zu lindern. Durch die ganzheitliche Wirkung von Shiatsu sind neben rein körperlichen Beschwerden auch typische Befindlichkeitsstörungen wie Müdigkeit, Erschöpfung, Wetterfühligkeit oder depressive Verstimmungen mit Shiatsu behandelbar.

    Shiatsu ist langfristig und ganzheitlich ausgerichtet. Neben konkreten Beschwerden ist Shiatsu daher ebenfalls dafür geeignet, das Immunsystem zu stärken und die körpereigenen Abwehrkräfte gegen äußere Einflüsse zu aktivieren. Gerade in schwierigen Phasen und körperlichen oder seelischen Umstellungsprozessen kann Shiatsu durch Kontinuität und Entspannung dazu beitragen, zu Kraft, Stärke und Gelassenheit zu gelangen.

    Da durch Shiatsu das Bewusstsein für den eigenen Körper gestärkt wird, steigert sich bei vielen Klienten ganz „automatisch“ auch die Bereitschaft, in anderen Bereichen stärker auf die eigenen Bedürfnisse und die Signale des Körpers zu hören. Ein verbessertes Körperbewusstsein und die aktive Entscheidung, sich Zeit für den eigenen Körper zu nehmen sind dabei häufig der erste Schritt zu einer besseren Ernährung und einer gesünderen und aktiven Lebensweise.

  • Wie erzielen Shiatsu-Dehnübungen die größte Wirkung?

    Um den Fluss der Energie (Qi) zu optimieren, anzuregen und zu stärken, bietet Shiatsu verschiedene Übungen an.

    Die Übungen sind immer an einem der verschiedenen Meridiane ausgerichtet und werden dementsprechend je nach individuellen Beschwerden angewandt und durchgeführt. Für Einsteiger ist dabei wissenswert, dass lokale Beeinträchtigungen häufig durch Probleme in anderen Regionen des Körpers bedingt sind. Daher beschränkt sich auch die Behandlung bei Rückenproblemen beispielsweise nicht auf den Rücken, sondern kann sich entlang des Blasenmeridians über Gesicht, Kopf, Rücken und Füße erstrecken.

    Die Reihenfolge der Berührungen und Dehnungen entspricht dabei dem natürlichen Fluss des Qis im Körper. Auch die Dauer der Dehnungen ist für die richtige Wirkung von Bedeutung, denn Beschwerden können sowohl durch zuviel als auch durch zuwenig Qi oder ein gestautes Qi verursacht werden. Je nachdem, wie lange die Dehnung durch den Therapeuten beibehalten wird, kann das Qi dementsprechend sediert oder tonisiert werden und dementsprechend das Qi wieder in richtige Bahnen leiten.

Fußpflege

  • Fußpflege – Auf dem Laufenden

    Pediküre umfasst alle professionellen Maßnahmen zur Pflege der Füße und Nägel. Dazu gehören nicht nur sauber geschnittene Zehennägel und ein hornhautfreies Fußbett – für viele Kunden sind Entspannung und Wohlbefinden ein mindestens genauso großer Teil der Fußpflege.

    Danach richten sich auch unsere Studios und bieten für alle Wünsche den richtigen Service. Vom Fußbad bis zur Fußmassage sind Ihre Füße in den richtigen Händen.

    Natürlich gehört auch die kompetente Behandlung von Schwielen, Hühneraugen & Co. zu den Leistungen jedes professionellen Fußpflege-Studios. Je früher Sie damit zu uns kommen, desto besser.

    Denn eine gute präventive Pflege der Füße sorgt schon im Voraus dafür, dass Sie auch in Zukunft sicher auftreten können und sich in Ihrer Haut auch weiterhin wohl fühlen.

  • Was gehört zu jeder professionellen Fußpflege?

    Eine Fußpflege beginnt immer mit einem entspannenden und wohltuenden Fußbad. Das sorgt nicht nur für die richtige Entspannung, sondern bereitet die Füße auch für die weiteren Schritte der Fußpflege vor und hilft so, die Haut und Nägel schonend und intensiv behandeln zu können.

    Ist die Haut durch das Fußbad weich und geschmeidig, können dann die nächsten Schritte auf dem Weg zu schönen und angenehmen Füßen folgen.

    Dazu gehören je nach Wunsch des Kunden unter anderem die Behandlung von Hornhaut, das Glätten der Nagelplatten und das Entfernen der Nagelhaut.

    Vielen Kunden ist neben dem Wohlbefinden auch die Optik schöner und gepflegter Füße wichtig. Die frisch geschnittenen und gesäuberten Nägel können daher in den meisten Studios selbstverständlich im Anschluss auch passend lackiert werden.

    Nach dieser Rundum-Pflege darf eines zum krönenden Abschluss Ihres Besuchs natürlich nicht fehlen: spätestens nach der professionellen Fußmassage wird sich Ihr Heimweg anfühlen, als gingen Sie auf Wolken!

  • Die häufigsten Beschwerden

    Hornhaut und Co. sind der lästige Begleiter vieler Menschen. Und das beeinträchtigt nicht nur die Optik der Füße, sondern kann auch gesundheitliche Folgen nach sich ziehen: durch rissige Hornhaut können Keime und Bakterien in das Fußbett eindringen, Hühneraugen reichen im schlimmsten Fall bis ins Knochengewebe und eingewachsene Nägel führen häufig zu schmerzhaften Entzündungen.

    Wer dann bei solchen Beschwerden selbst zur Hornhautraspel greift, kann sich – im wahrsten Sinne des Wortes – leicht ins eigene Fleisch schneiden. Denn die Behandlung von Hornhaut ist nicht ein einmaliger Vorgang sondern erfordert kontinuierliche Pflege der Füße.

    Regelmäßiges Eincremen der Füße und die Wahl der richtigen Schuhe sind dabei nur einige Tipps, um die Füße auch langfristig schön und geschmeidig zu halten. Umso wichtiger ist daher der Gang zu einem professionell geschulten Fußpfleger.

    Neben der akuten Behandlung berät dieser auch bei der Pflege der Füße und der Wahl der passenden Creme – damit in Zukunft garantiert nichts und niemand mehr schiefläuft.

  • Was tun gegen eingewachsene Nägel?

    Eingewachsene Nägel entstehen, wenn der seitliche Rand des Nagels zu tief in den Nagelfalz (also die halbmondförmige Hautfalte, die die Nägel an den Rändern überdeckt) drückt oder der Nagelfalz den Nagelrand überwuchert.

    Tamponaden und spezielle Klebespangen aus Kunststoff oder aus Metall können helfen, die Nagelränder anzuheben und die Nagelplatte wieder gerade wachsen zu lassen. Diese Behandlung sollte aber immer durch fachkundiges Personal erfolgen – denn wenn eingewachsene Nägel nicht professionell und nachhaltig behandelt werden, muss ein Teil des Nagels im schlimmsten Fall sogar operativ entfernt werden.

    Wenn Sie häufiger Probleme mit eingewachsenen Nägeln haben, kann die Ursache dafür an den Schuhen, der Nagelschere oder einer falschen Behandlung liegen. Im Fußpflege-Studio Ihrer Wahl erhalten Sie natürlich auch Tipps zur richtigen Pflege und wie Sie Fehler bei der Behandlung in Zukunft vermeiden können.

  • Was hilft gegen Hühneraugen?

    Fehlbelastungen des Fußes oder zu enge Schuhe sind die häufigsten Ursachen für Hornhaut. Wenn diese Fehlbelastungen über einen längeren Zeitraum an der gleichen Stelle auftreten, wird aus der Hornhaut schnell ein schmerzhaftes Hühnerauge, das bis in tiefere Hautschichten reichen und dort zu Entzündungen führen kann.

    Da Hühneraugen nicht nur oberflächliche Verhornungen der Haut sind, ist die Behandlung durch ungeschultes Personal immer mit einem großen Risiko von Verletzungen und Entzündungen verbunden. Um Hühneraugen schonend zu entfernen und das Eindringen von Bakterien und Keimen zu vermeiden, empfehlen wir daher den Gang zu einem professionellen Fußpfleger.

    Dieser wird nicht nur das Hühnerauge entfernen, sondern durch Tipps zur Entlastung die Heilung des Fußes unterstützen und das Auftreten neuer Hühneraugen vermeiden helfen.

  • Was ist das beste Mittel gegen Hornhaut und Schwielen?

    Hornschwielen (auch Hornhaut genannt) treten bei lange anhaltender mechanischer Reizung der Haut auf. Das kann als natürlicher Schutzmechanismus der Haut und in begrenztem Umfang etwa beim Barfußgehen auch praktisch sein – in schlimmeren Fällen kann die verhornte Haut aber auch zu Rissen und Entzündungen führen.

    In manchen Fällen kann schon der Schutz der Haut vor entsprechenden Reizen für eine Linderung der Hornhaut sorgen.

    Um die Hornhaut schneller zu entfernen, können zusätzlich unter anderem Bimssteine oder Hornhautraspeln zur Behandlung eingesetzt werden.

    Grundlage für die Behandlung sollte aber in jedem Fall ein Besuch beim Profi sein. Denn der kann nicht nur bei der Wahl der richtigen Werkzeuge beraten, sondern auch bei der Anwendung helfen und für die Nachbehandlung die passenden Produkte empfehlen – damit nur die Hornhaut entfernt wird und die gesunden Hautschichten nicht unnötig gereizt werden.

  • Wie kann Nagelpilz schnell behandelt werden?

    Ursache von Nagelpilz sind häufig Verletzungen des Nagels – oder der letzte Schwimmbadbesuch.

    Damit sich der Nagelpilz nicht weiter ausdehnt oder noch weitere Nägel infiziert werden, ist eine professionelle Fußpflege die erste Wahl. Denn die Nägel müssen nicht nur desinfiziert und gereinigt, sondern auch die betroffenen Stellen des Nagels abgetragen werden.

    In der Sandalenzeit ist vielen Kunden auch das Erscheinungsbild der Füße besonders wichtig. Gerne hilft Ihnen in diesem Fall der Fußpfleger im Studio Ihrer Wahl mit einer speziellen Nagelprothese weiter, um perfekte Füße am Strand vorzeigen zu können!

    Übrigens: Nagelpilz wird häufig mit Medikamenten wie Fluconazol oder Itraconazol behandelt. Gerade bei jungen Müttern oder in der Schwangerschaft ist diese Behandlung nicht zu empfehlen – denn es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Nebenwirkungen dieser Medikamente schädliche Auswirkungen auf das Kind haben.

    Unsere Fußpfleger sind natürlich auch in diesem Bereich geschult und geben gerne Auskunft über sichere und natürliche Alternativen zur medikamentösen Behandlung von Nagelpilz.

  • Was tun gegen Fußpilz?

    Wie der Nagelpilz tritt auch Fußpilz häufig nach Schwimmbad- oder Sportstudiobesuchen auf. Da hier die Abtragung der  Nägel entfällt, kann die Behandlung der Füße auch selbst durchgeführt werden.

    Für die Beratung bei der Wahl der Produkte und Tipps zur Behandlung empfehlen wir dennoch die Unterstützung durch einen professionellen Fußpfleger.